Bis heute Nachmittag war ich noch bis Jacobsdorf unterwegs und bin dann nach Frankfurt/Oder mit der Bahn, dem Ausgangspunkt meiner Jakobswegwanderung, zurückgefahren.

Meine Erlebnisse von der Wandertour habe ich in einem Beitrag unter https://wanderbruder.de/effeff-kleinster-turm-und-staub-lunge/ geschrieben.

Natürlich gehört jetzt noch die Stadtbesichtigung dazu. Sechs Kilometer Rundweg kamen zusammen.

Gleich zum Start kam ich am Brunnenplatz vorbei. Hier wurde 1989 für die Freiheit demonstriert. Heute war dort auch eine Montagsdemonstration. Die wollen tatsächlich, dass Nordstream 2 ans Netz geht und Russland Gas liefert. Und gesungen haben sie: „Die Gedanken sind frei…“. Schade, dass das 9 € Ticket nicht auch bis Russland gültig ist, dann hätte ich glatt One way-Tickets für die Teilnehmer verschenkt.

Die Figuren im Comicbrunnen haben mich wieder aufgeheitert.

Direkt an der Oder liegt das Kleistmuseum. Schönes Herrenhaus mit einem danebenliegenden Neubau des Museums. Alt trifft Neu. Gut gemacht. Meine Erinnerungen zu Hinnerk findet ihr unter https://wanderbruder.de/zurueck-in-die-schulzeit-der-zerbrochne-krug-in-frankfurt-oder/

Vorbei an der Friedensglocke ging es dann in die polnische Nachbarstadt Słubicee. Sie entstand 1945 aus dem Frankfurter Stadtteil Dammvorstadt. Reger Zigarettenkauf-Autoverkehr dort. Kein Wunder, denn die 10er Zigarettenstange kostet nur 35€ dort. Aber viel wichtiger ist… es gibt eine gemeinsame Universität für Forschung und Lehre.

Und dann habe ich gesündigt, nicht was ihr denkt… ich habe mir nach vielen Jahren wieder einen Cheeseburger bei Mc Doof gegönnt. Den Geschmack kannte ich noch, ist doch eigentlich schlimm, wenn es immer gleich schmeckt.

Jetzt schließt ein langer Tag. Bis morgen liebe Wanderfreunde.

Von Bernhard

Jahrgang 1963, Sparkassenbetriebswirt, jetzt Pensionär, 1. Vorsitzender und Wanderwart beim SC Barienrode e.V., Gesetzlicher ehrenamtlicher Betreuer von vier lieben Menschen.

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