Kurze Rückblende zu gestern. Ich hatte mich ja im Zentrum Hotel Stade eingebucht, im neueren Gästehaus. Ein Tiny-Hotelzimmer! Es war zwar sehr klein, aber äußerst geschickt eingerichtet, alles durchdacht und fein gestaltet. Trotz der kompakten Größe fehlte es an nichts und der Aufenthalt war sehr angenehm.

Am Abend machte ich noch einen Spaziergang durch Stade. Besonders beeindruckend war das Museumsdorf, das mit seinem historischen Charme faszinierte. Es war ein toller Abschluss des Tages.

Nach einer unruhigen Nacht startete ich um 8.00 Uhr meine letzte Etappe der Via Jutlandica mit dem Zielort Harsefeld. Glücklicherweise fand ich sofort vom Hotel aus den richtigen Weg-Einstieg. Der Weg war teilweise identisch mit der Via Romea, einem historischen Pilgerweg aus dem 13. Jahrhundert, der von Stade bis Rom führt.

Ich wählte die Jakobsweg-Variante über Hagen und Steinbeck. Ab Elmste nahm ich dann die direkte Strecke nach Harsleben, gönnte mir jedoch noch eine sechs Kilometer lange Busfahrt. Daher kamen heute nur insgesamt 14,48 Wanderkilometer zusammen.

Aber endlich geschafft! Meine offene Wunde an der Ferse am rechten Fuß hat sich formell bedankt. Zur Belohnung meiner Pilgerwanderungen auf dem Dithmarscher Jakobsweg und der Via Jutlandica gönnte ich mir ein wohlverdientes Spaghettieis im Zentrum vom Harsefeld. Jetzt sitze ich im Zug nach Hause und bin froh, diese Reise abgeschlossen zu haben.

Natürlich habe ich noch die letzten Seiten aus meinem Wenn-Buch als Fotos für euch dabei. Ein umfassendes Pilgerfazit folgt im nächsten Bericht. Bleibt dran!

Bernhard

Jahrgang 1963, Sparkassenbetriebswirt, jetzt Pensionär, 1. Vorsitzender, Pressewart und stv. Wanderwart beim SC Barienrode e.V., Gesetzlicher ehrenamtlicher Betreuer von fünf lieben Menschen.

Von Bernhard

Jahrgang 1963, Sparkassenbetriebswirt, jetzt Pensionär, 1. Vorsitzender, Pressewart und stv. Wanderwart beim SC Barienrode e.V., Gesetzlicher ehrenamtlicher Betreuer von fünf lieben Menschen.