Meine heutige Wanderung auf der Via Jutlandica Reise begann vom Landhotel Hohenweststedt aus. Gestern hatte ich dort richtig Stress, denn das Zimmer 30 war echt heruntergekommen. Ich erhielt ein Komfortzimmer und nach meiner Intervention bekam ich heute morgen sogar noch als Entschädigung ein kostenloses Frühstück und zusätzliches Proviant – geht doch. Nach einer erholsamen Nacht von 10 Stunden Schlaf und 4 Minuten, die ich laut meiner Handyuhr döste, fühlte ich mich frisch und bereit für den Tag.

Wetter

Der Start meiner Wanderung hatte ich bewusst auf 10:00 Uhr gelegt. Vorher gab es Dauerregen. Die Route führte mich über Jahrsdorf und Peissen nach Ridders und schließlich nach Itzehoe. Leider verlief der größte Teil der Strecke auf geteerten Fahrradwegen, was für meine Füße nicht sehr förderlich war.

Überraschende Entdeckungen unterwegs

Während meiner Wanderung stieß ich auf einen unerwarteten Flohmarkt in einer Bushaltestelle in der Nähe des Flughafens Hungriger Wolf. Dieses Beispiel für Ressourcenschonung war eine angenehme Abwechslung auf meinem Weg.

Wanderdaten im Überblick

Die heutige Strecke betrug insgesamt 26,47 Kilometer. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 4,8 km/h verbrannte ich dabei etwa 1900 Kalorien. Leider machten mir die letzten 10 Kilometer aufgrund einer entzündeten Blase große Beschwerden.

Eine emotionale Rückblende: Erinnerungen an meine Mutter

Während einer Rast in der Spielerkabine auf dem Sportplatz des SV Peissen wurde ich durch ein Bild in meinem Wenn-Buch an den Todestag meiner lieben Mutter erinnert (s. Foto). Die Suppengeschichte geht mir nicht aus den Kopf. Meine Mutter ist heute vor sechs Jahren verstorben.

Als Kind war ich kein Fan der Suppen, die meine Mutter jeden Dienstag kochte. In einem unbeobachteten Moment schüttete ich die Suppe immer heimlich zurück in den Topf. Meine Mutter war zufrieden, denn ich hatte ja aufgegessen. Erst viele Jahre später erzählte ich ihr von meiner Taktik. Ich habe eine tolle Mutter gehabt und bin gerade etwas traurig. Sorry.

Heute jedoch schätze ich Suppen sehr und erinnere mich voller Dankbarkeit an die Liebe und Sorgfalt, mit der meine Mutter für uns gekocht hat. Diese Erinnerungen begleiten mich auf meinen Wanderungen und machen sie zu besonderen Momenten der Reflexion.

Fazit und Ausblick

Trotz körperlicher Ermüdung war diese Wanderung ein einzigartiges Erlebnis. Die Begegnungen und vor allem die Erinnerungen an meine Mutter haben diesen Tag besonders gemacht. Ich hoffe, dass sich meine Füße von den Strapazen erholen und ich durchhalten kann.

Bernhard

Jahrgang 1963, Sparkassenbetriebswirt, jetzt Pensionär, 1. Vorsitzender, Pressewart und stv. Wanderwart beim SC Barienrode e.V., Gesetzlicher ehrenamtlicher Betreuer von fünf lieben Menschen.

Von Bernhard

Jahrgang 1963, Sparkassenbetriebswirt, jetzt Pensionär, 1. Vorsitzender, Pressewart und stv. Wanderwart beim SC Barienrode e.V., Gesetzlicher ehrenamtlicher Betreuer von fünf lieben Menschen.

Ein Gedanke zu „Kostenloses Frühstück, Suppenkasper und Blasenproblem“

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