Gestern Abend habe ich mir im Restaurant meiner Unterkunft „Auerbach Mühle“ natürlich den kleinen „Mühlentopf“ gegönnt und lecker gegessen. Schöner Außenplatz direkt an der stillgelegten Mühle. Leider hörte ich dort immer die nahegelegene Bundesstraße.

Und die blöden LKW-Geräusche von der Bundesstraße haben mich auch um 5.30 Uhr geweckt. Ich habe daraus was positives gesehen, denn jetzt konnte ich früh loswandern, denn es sollte heute richtig heiß werden.

Nach dem guten Frühstück habe ich die Wanderstrecke direkt und ohne Umwege bis Magdeburg genommen. Immer auf einen Teerradweg in der schon heißen Morgensonne.

Ich bin heute sogar unterhalb des Mittellandkanals gewandert… ich kam mir vor wie im Elbtunnel. Natürlich bin ich auch die 103 Stufen zum Kanal hochgegangen. Eigentlich hätte ich nach Hause schwimmen können, denn in der Nähe des neuen Eigenheims in Rethmar von meiner Stieftochter und ihrem Mann, fließt auch der Mittellandkanal.

Weiter führte mich der Weg über die A2 dann schon in die Nordstadt von Magdeburg. Dort in der Innenstadt habe ich mir das Hundertwasserhaus angesehen. Sehr stilvoll, wie der Bahnhof von Uelzen. Danke an meine Klassenkameraden Siggi und Bianca für diesen Insidertipp. Gegrüßt habe ich auch unsere ehemaligen, lieben Feriengäste, die Familie Löffler, die ich vom FKK-Denkmal zugewungen habe. Hoffentlich haben sie es gesehen…

Durch die Fußgängerzone von Magdeburg fährt auch die Straßenbahn. Shoppingerlebnis und trampen von Geschäft zu Geschäft.

Nach 16 Kilometern war ich am Hauptbahnhof und sitze jetzt im Zug nach Hildesheim über Goslar.

Geschafft. Im August geht es von Frankfurt/Oder, um Berlin bis Tangermünde auf einen weiteren Abschnitt des Jakobswegs weiter.

Mein Pilgerfazit kommt in einem gesonderten Beitrag. Schön, dass ihr mich begleitet habt.

Von Bernhard

Jahrgang 1963, Sparkassenbetriebswirt, jetzt Pensionär, 1. Vorsitzender und Wanderwart beim SC Barienrode e.V., Gesetzlicher ehrenamtlicher Betreuer von vier lieben Menschen.

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