Geschafft! Nach 27,2 Kilometern bin ich jetzt mit Endspurt an meinem Ziel in Freyburg angekommen. Vor 10 Tagen bin ich in Magdeburg auf dem Jakobsweg los gewandert. Nunmehr bin ich alle Jakobswege in Sachsen-Anhalt gewandert. Es ist schön, wenn ich auch als Pensionär noch Ziele erreichen kann und nicht nur den Geschirrspüler ausräumen muss…

Pfarrer Johannes Bartsch aus Hettstedt, der auch Präsident des Trägervereins der Jakobswege in Sachsen-Anhalt ist, hat mich heute gefragt, ob ich zufrieden bin. Natürlich bin ich zufrieden. Auch wenn das kalte Wetter mich schon sehr strapaziert hat. Aber das gehört dazu, denn sich Mal auspowern macht Platz für neues. Mein Pilgerfazit von der Strecke kommt in einem Extra-Beitrag.

Gewandert bin ich heute von Querfurt bis Göhrendorf und dann weiter über Schnellroda und Albertsroda nach Freyburg. Es war ein eiliges Ende, denn die ersten 15 Kilometer habe ich in genau 3 Stunden geschafft. In Schnellroda wollte mich ein Autofahrer mitnehmen… ich habe ihm durch das offene Beifahrertür-Fenster gesagt, ich bin doch der Turbopilger… und schaffe den Rest heute spielend… Da habe ich natürlich wieder übertrieben. Den Rest der Strecke habe ich genossen… Schöne Erinnerungen an die letzten 10 Tage.

Übrigens heute habe ich auch Kurioses erlebt und gesehen: eine Blackbox (Bücherschrank), einen riesigen Rübenauflader, der es geschafft hat, dass ein großer LKW in 5 Minuten beladen war. Seht selbst die Fotos dazu.

Hier auf einem Pferdehof vor Albertsroda werden die Pferde mit Musik bespielt, ob das tatsächlich für die Pferde war bezweifle ich, denn beim Lied von Helene Fischer „Atemlos“ kriegen die Pferde bestimmt eine Schnappatmung. Da erlebste was…

Na ja, und zum Ende mündete meine Wanderung noch in den Jakobsweg von Görlitz nach Vacha, die ViaRegia. Schöne Erinnerungen an meine Wanderung vor 2 1/2 Jahren und ein guter Abschluss. Hier zum Nachlesen für Menschen, die Zeit haben.

Jetzt sitze ich im Zug und freue mich auf die 3. Halbzeit bei meiner Frau zu Hause in 4 Stunden.

Von Bernhard

Jahrgang 1963, Sparkassenbetriebswirt, jetzt Pensionär, 1. Vorsitzender und Wanderwart beim SC Barienrode e.V., Gesetzlicher ehrenamtlicher Betreuer von fünf lieben Menschen.

2 Gedanken zu „Eiliges Ende, Johannes und ViaRegia“

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