Die berühmte Reiseschriftstellerin Carmen Rohrbach likt meinen Wanderbericht!

Frühmorgens: ein herrliches Frühstück im Hotel Lohmühle in Bayreuth genossen und dann um 7:45 Uhr auf die Pilgerwanderung durch die Wilhelmine Auen gestartet. 2016 war hier die Landesgartenschau. Herrliche Park- und Gartenanlagen direkt am roten Main. Warum heißt der eigentlich „Roter Main“? Im Gebiet des roten Mains gibt es Eisenoxide und die Böden sind lehmhaltig und deshalb diese besondere Farbe. Ich hätte eher dazu gesagt „Braune Suppe“, aber wenns eben roter Main heißen soll… Bin ja auch farbenblind….

Ein weiterer bemerkenswerter Ort auf meinem nächsten Wanderabschnitt des Jakobsweges von Hof nach Nürnberg war dann der Johannishof. Ich habe schon von weitem gespürt, dass hier etwas ganz besonderes den Ort prägt: Volltreffer! Die Justizvollzugsanstalt liegt genau neben der Johanniskirche.

Das Highlight der Strecke war zweifellos die Eremitage knapp fünf Kilometer von Bayreuth entfernt, eine historische Parkanlage mit Wasserspielen, einem chinesischen Pavillon und dem Neuen Schloss. Ein beeindruckender Ort, der im Frühling sicherlich in voller Blüte steht. Die 50 ha Fläche betreuen übrigens 20 Gärtner und Handwerker. Eine echte Sehenswürdigkeit! Das ist ein Reisetipp für meinen Nachbarn, Freund und Gartenexperte Gunter!

Die Route führte weiter über die Schlehenmühle bis nach Hagenohe. Kurios ist dort, dass der Jakobsweg direkt durch eine Scheune entlang geht. Echt krass.

Nicht ohne Herausforderungen auch heute nach Hagenohe – ein umgekippter Wegweiser und ein Bächlein, das kaum trockenen Fußes zu überqueren war. Weg gefunden und mit einem Weitsprung alles bestens gemeistert. Natürlich habe ich sogleich Michael Thein von Jakobus Oberfranken informiert. Das gehört sich so in der großen Jakobsweg-Community!

Mein gebuchter Zug für die Rückfahrt von Creußen nach Bayreuth war noch im Sonderfahrplan der Bahn heute morgen enthalten. Doch tatsächlich, in Sichtweite des Bahnhofs, kam dann die Zugabsage rein. Wahrscheinlich stand der Vorsitzende der Lokführer-Gewerkschaft Claus Weselsky hinter dem Bahnhof in Creußen und hat so lange gewartet mit der Absage, bis er mich sieht… Hauptsache die Tarifparteien einigen sich bis Montag, sonst ist auch meine Rückfahrt gefährdet.

Gut, dass es noch einen letzten Bus für die Rückfahrt gab, denn ich wollte nicht die gewanderten 21,58 Kilometer nochmal laufen. Bin dann an der Bushaltestelle direkt vor meinem Hotel ausgestiegen. So geht’s auch.

Und das Beste habe ich mir für den Schluss des Beitrags aufgehoben. Echt Leute, die berühmte Reiseschriftstellerin Carmen Rohrbach hat meinen Bericht https://wanderbruder.de/sturm-eis-und-schicksalswendungen-ein-epischer-jakobsweg/ bei Facebook gelikt.

Auch dieser Like bei Facebook ist eine wunderbare Anerkennung für meine Wanderseite mit manchmal sogar über 200 Besuchern am Tag. Für mich ist es ein weiterer Schritt auf dem aufregenden Jakobsweg! 🌄🚶‍♂️

Bernhard

Jahrgang 1963, Sparkassenbetriebswirt, jetzt Pensionär, 1. Vorsitzender, Pressewart und stv. Wanderwart beim SC Barienrode e.V., Gesetzlicher ehrenamtlicher Betreuer von fünf lieben Menschen.

Von Bernhard

Jahrgang 1963, Sparkassenbetriebswirt, jetzt Pensionär, 1. Vorsitzender, Pressewart und stv. Wanderwart beim SC Barienrode e.V., Gesetzlicher ehrenamtlicher Betreuer von fünf lieben Menschen.

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