Gleich vorweg, heute gibt’s nur einen kurzen Tagesbericht von meiner Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg von Hof nach Nürnberg. Legt den Fokus auf die schönen entstandenen Fotos auf dem Teilabschnitt von Prignitz nach Hiltpoltstein.

Zunächst habe ich heute Morgen in der gemütlichen Ratsstube ein herrliches Frühstück genossen und mich bestens mit Wegzehrung versorgt.

Der erste Weg führte Richtung Neudorf steil bergauf, begleitet von den immer präsenten Geräuschen der Autobahn A9 auf dem Jakobsweg von Hof nach Nürnberg. Trotz des Autobahnlärms über 8 Kilometer bei strahlendem Sonnenschein waren die Wanderbedingungen einfach genial, was meinen Fokus aufs Fotografieren lenkte. Eben Kaiserwetter.

Während ich entlang der A9 wanderte, stieß ich auf sieben Holzkreuze, die mir einen erschreckenden Moment bescherten. Sieben Tote? Die Vorstellung, plötzlich auch nicht mehr nach einem Unfall am Leben zu sein, ließ mich nachdenklich werden. Ich passe schön auf. Versprochen.

Es ist heute Samstag, und überall hörte man das Kreischen von Motorsägen – Holz machen für den nächsten Winter. Schwerstarbeit.

Unterwegs erreichte mich eine besondere Geste meines Bruders Peter: Ein Geldeingang über 20€ für ein neues T-Shirt. Ich hatte gestern im Bericht „In eigener Sache“ versehentlich ein altes Foto verwandt und jetzt meinte er mir ein Geschenk machen zu müssen. Danke Peter. Seine virtuelle Begleitung und nachdenklichen Gesten bedeuten mir viel, besonders an einem solchen Wandertag. Wie ich ihm auch was Gutes tun kann? Eine kleine Herausforderung, der ich mich nun gern stelle.

Die Route führte mich weiter über Betzenstein und Stierberg nach Hiltpoltstein, wo ich entdeckte, dass Edelreiser in speziellen Kellern aufbewahrt werden, um Obstbäume zu veredeln und alte Sorten zu bewahren.

In Hilpoltstein fand ich auch Unterkunft in der herzlichen Pension Aures, wo Wanderer stets willkommen sind.

Und zurück zu meinem Eingangssatz: schaut euch unbedingt die Fotos an.

25,91 Kilometer bin ich heute gewandert und habe dabei erstaunliche 669 Höhenmeter überwunden.

Bernhard

Jahrgang 1963, Sparkassenbetriebswirt, jetzt Pensionär, 1. Vorsitzender, Pressewart und stv. Wanderwart beim SC Barienrode e.V., Gesetzlicher ehrenamtlicher Betreuer von fünf lieben Menschen.

Von Bernhard

Jahrgang 1963, Sparkassenbetriebswirt, jetzt Pensionär, 1. Vorsitzender, Pressewart und stv. Wanderwart beim SC Barienrode e.V., Gesetzlicher ehrenamtlicher Betreuer von fünf lieben Menschen.

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