„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel,“ sagte einst Sepp Herberger als Deutscher Fußball-Nationaltrainer. Das gilt auch für mich, denn nach meiner Wanderung von Frankfurt/Oder bis nach Tangermünde steht jetzt wieder ein Highlight auf dem Programm: „Mystische Pfade im Elbsandsteingebirge“.

Nach dem Volkswandertag in Barfelde https://wanderbruder.de/der-escher-berg-ruft-wanderfreunde-des-sc-barienrode-beim-volkswandertag-in-barfelde-dabei geht es schon abends wieder weiter: Anreise zur Stadt Wehlen mit dem Wohnmobil.

Am 17. Oktober starte ich dann die ersten von insgesamt elf Tagestouren (fünf Wandertage) auf Mystischen Pfaden im Elbsandsteingebirge. Ich werde mich konkret an den Tourenplan aus dem Buch https://verlagshaus24.de/mystische-pfade-deutschland halten. Auch wir waren schon einige Male im Elbsandsteingebirge bei Dresden, doch diesmal sollen mich meine Wanderungen in die finstersten Gegenden führen. Ist auch mal schön, wenn ich eine Touristenhochburg mal von einer anderen Seite kennenlerne. Bin sehr gespannt. Und meine neuen Wanderschuhe „Meindl Vakuum Men Ultra“, das 5. Paar dieser Marke, sind letzten Samstag angekommen. Mehr Profil, mehr Leistung, mehr Spaß.

Finster geht es leider auch im Krieg in der Ukraine weiter. Über meine Homepage hat sich jetzt Henkjan aus den Niederlanden bei mir gemeldet. Er ist als Friedenspilger gerade auf dem Weg von Amsterdam nach Berlin. Ich konnte ihm helfen, in dem ich ihm die Wegstrecke von Hildesheim nach Magdeburg (Jakobsweg) mit einem detaillierten Ortsplan geschickt habe. Er hat sich gleich bedankt und war schon auf dem Weg Richtung Söhlde. Seine Beweggründe findet ihr unter www.peacepilgrim.eu. Unter Pilgern hilft man sich gern. Meine Internetseite scheint man gut zu finden, denn täglich sind ca. 20-40 Nutzer auf der Seite unterwegs, obwohl es gerade keine Tagesbeiträge gibt.

Ich wäre nicht Wanderbruder, wenn ich nicht auch im September noch was vor hätte… denn wer rastet der rostet. Das gilt übrigens nicht nur für die Beine und Füße, sondern auch für den Kopf. Deshalb steht in meinem diesjährigen, fünftägigen (gesetzlicher Anspruch) Bildungsurlaub mein Kopf im Fokus. Nein, keine Gehirnwäsche sondern Training für die Sinne. Übrigens, den Bildungsurlaub hat meine Ehefrau formell genehmigt. Ordnung muss sein. Der Bildungsurlaub findet in der ehemaligen bundesdeutschen Hauptstadt Bonn statt, dort war ich Mitte der 90er Jahre mehrere Wochen zur Fortbildung als „Marketer“.

Bildungsurlaub

Von Bernhard

Jahrgang 1963, Sparkassenbetriebswirt, jetzt Pensionär, 1. Vorsitzender und Wanderwart beim SC Barienrode e.V., Gesetzlicher ehrenamtlicher Betreuer von vier lieben Menschen.

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