Kurze Rückblende zu gestern:

Abends war ich noch im Torre Suda in Rendsburg Pizza mit Pfifferlingen essen. Lecker. Besonders bemerkenswert ist aber was ganz anderes: an meinem Tisch und auch an allen anderen Tischen war ein Serviceschalter angebracht – ein Knopfdruck genügt und die Bedienung kam (s. Fotos). Das ist wahrhaftiger Service! Ich habe den Knopf natürlich auch mehrmals nur für Fragen gedrückt🙃.

Morgens:

Mein Tag begann auf dem Jakobsweg Via Jutlandica vor meiner Unterkunft in Rendsburg mit dem Ziel Hohenwestedt.

Gleich nach 900 Metern ging es durch den Tunnel des Nord-Ostsee-Kanals. Solch lange Rolltreppen bin ich noch nie gefahren – gefühlt 100 Meter runter und wieder rauf. Unten im Tunnel habe ich „Echo“ gerufen und drei Widerhallen gehört – natürlich mehrmals.

Weiter ging es durch Rendsburg-Westerrönfeld. Der Ort Schülp wurde seitlich liegen gelassen. Durch Bramkamp und Jevenstedt wanderte ich und in Spannan überquerte ich die B77. Die Vögel zwitscherten, der Geruch von frischem Heu lag in der Luft, und an der Stromleitung hingen Flatterbänder für große Vögel – einfach eine schöne Natur hier in Schleswig-Holstein.

Weitere Route:

Von Spannan führte mein Weg nach Luhnstedt. Leider wurde ich an einem Abzweig fehlgeleitet – das Muschel-Schild war definitiv 20 Meter in die Straße hinein versetzt. Dennoch fand ich meinen Weg über Nindorf und Kaaksburg bis nach Hohenweststedt.

Strecke und Details:

  • Distanz: 33,10 Kilometer
  • Kalorienverbrauch: 2216 Kalorien
  • Durchschnittliche Wandergeschwindigkeit: 4,8 km/h
  • 43.300 Schritte

Unterkunft:

Im Hotel Landhaus Hohenwestedt angekommen, wurde mir zunächst Zimmer 30 zugewiesen. Dieses Zimmer aus dem Jahrgang 1980 (!) war eine einzige Katastrophe. Verrostete Heizung, altes Kiefernbett und dreckige Dusche. Nach einer Beschwerde bekam ich Zimmer 21 aus dem Jahrgang 2022. Die nette Frau an der Rezeption sagte mir, das sei das einzige renovierte Zimmer. Schön ist es!

Meine Vermutung: Zimmer 21 wird erst bei Beschwerden vergeben und die guten Bewertungen des Hotels stammen nur vom Essen im renovierten Restaurant. Übrigens hatte das Restaurant heute ohne Vorankündigung Ruhetag. Warum buche ich eigentlich direkt im Hotel?

Blasenbehandlung:

Blase am rechten hinteren Hacken speziell nach meiner Methode behandelt – alles bestens.

Das Wenn-Buch:

Die nächste Seite im Wenn-Buch ist dran (sh. Foto).

Die heutigen 33 Kilometer haben mich ganz schön geschafft. Das hatte ich mir in der Planung der Wegstrecken leichter vorgestellt. Egal, jetzt liege ich im Bett und werde wohl meine Schlafdauer bis morgen zum besten Ergebnis bringen.

Bernhard

Jahrgang 1963, Sparkassenbetriebswirt, jetzt Pensionär, 1. Vorsitzender, Pressewart und stv. Wanderwart beim SC Barienrode e.V., Gesetzlicher ehrenamtlicher Betreuer von fünf lieben Menschen.

Von Bernhard

Jahrgang 1963, Sparkassenbetriebswirt, jetzt Pensionär, 1. Vorsitzender, Pressewart und stv. Wanderwart beim SC Barienrode e.V., Gesetzlicher ehrenamtlicher Betreuer von fünf lieben Menschen.