Mein Weg auf der Via Scandinavia – mit leichtem Rucksack und mobilem Zuhause
Am 11. Mai 2026 geht es los.
Neun Tage. 238,8 Kilometer.
Zu Fuß – von der Ostsee bis nach Bienenbüttel.
Ich werde auf der Via Scandinavia unterwegs sein – im Teilabschnitt von Fehmarn über Lübeck und Lüneburg bis nach Bienenbüttel.
Wieder dabei: Mein Wohnmobil.
Es ist mein Rückzugsort. Mein logistischer Vorteil. Mein ruhiger Anker.
Ich setze es jeden Tag weiter – und gehe jede Etappe nur mit leichtem Rucksack.
Der Plan – Schritt für Schritt, Tag für Tag
11.05. – Ankommen und Losgehen
Der Tag beginnt früh. Um 7:00 Uhr fahre ich mit dem Wohnmobil nach Großenbrode.
Um 11:19 Uhr bringt mich der Schienenersatzverkehr nach Puttgarden – meinem Startpunkt.
Kein großes Innehalten.
Ich gehe einfach los.
27 Kilometer mitten über die Insel (ohne Todendorf) und zurück nach Großenbrode inkl. Fehmarnsundbrück-
Ohne Umweg. Ohne Ablenkung.
Am Abend stehe ich wieder an meinem Wohnmobil.
Der Kreis des ersten Tages schließt sich – und gleichzeitig beginnt alles.
12.05. – Rhythmus finden
Ich starte direkt von Großenbrode aus.
22,6 Kilometer bis Grube.
Felder. Weite. Wenig Trubel.
Am Nachmittag (14:34 Uhr) fahre ich mit dem Bus zurück.
Danach setze ich mein Wohnmobil bereits weiter nach Neustadt in Holstein um.
Dort übernachte ich – nahe am Hafen.
Ein ruhiger Abend, bevor es länger wird.
13.05. – Strecke machen
Um 7:43 Uhr fahre ich zurück nach Grube.
Dann beginnt die erste echte Prüfung:
30,4 Kilometer zurück nach Neustadt – über Grömitz.
Heute wird es nicht leicht.
Aber genau darum bin ich hier.
Am Ende bringe ich mein Wohnmobil weiter nach Bad Schwartau.
Schlafen, regenerieren, weitermachen.
14.05. – Durch Geschichte gehen
Um 8:18 Uhr fahre ich zurück nach Neustadt.
Von dort: 29,5 Kilometer bis Bad Schwartau.
Der Weg führt mich durch Lübeck – vorbei am Holstentor.
Ein kurzer Moment von Geschichte zwischen all den Kilometern.
Nach der Ankunft setze ich mein Wohnmobil weiter nach Ratzeburg um.
15.05. – Bewusst anders
Um 8:32 Uhr geht es zurück nach Bad Schwartau.
Heute entscheide ich mich gegen die Standardroute.
Über Groß Gönau und entlang des Ratzeburger See:
31,5 Kilometer bis Ratzeburg.
Ich erwarte keine Abkürzung.
Ich erwarte etwas Echtes.
Am Abend bringe ich mein Wohnmobil weiter nach Hornbek.
16.05. – Reduktion
Um 8:33 Uhr fahre ich zurück nach Ratzeburg.
23,9 Kilometer bis Hornbek.
Ruhig. Klar. Unaufgeregt.
Ein Tag ohne große Bühne – und vielleicht genau deshalb wichtig.
Am Abend geht es mit dem Wohnmobil weiter nach Lauenburg/Elbe.
Direkt an die Elbe.
17.05. – Eigenständig
Um 8:05 Uhr fahre ich zurück nach Hornbek.
Ich verlasse erneut die klassische Route.
Über Witzeeze und Basedow – etwa 26 Kilometer.
Keine festen Linien.
Nur Richtung.
Am Abend setze ich mein Wohnmobil weiter nach Lüneburg um.
18.05. – Die lange Gerade
Um 8:09 Uhr fahre ich zurück nach Lauenburg/Elbe.
31,1 Kilometer bis Lüneburg.
Noch einmal eine lange Etappe.
Noch einmal Fokus.
Diesmal bleibe ich vor Ort.
Keine Weiterfahrt. Kein Umsetzen.
Nur ankommen.
19.05. – Der Abschluss
Die letzten 16,8 Kilometer führen mich nach Bienenbüttel.
Danach fahre ich mit dem Bus zurück nach Lüneburg.
Kein großer Schlussakkord.
Nur ein ruhiges Ende.
Und wahrscheinlich der Moment, in dem alles nachwirkt.
Was ich erwarte
Ich habe die Strecke geplant.
Die Zeiten. Die Transfers. Die Logistik.
Aber das Entscheidende lässt sich nicht planen:
Was unterwegs passiert.
Was sich verändert.
Was bleibt.
238,8 Kilometer liegen vor mir.
Und ich habe vor, jeden einzelnen zu gehen.